Künstlerin: Iris Witzani
Maße: 50cm x 70 cm
Technik: Mixed Media mit: Acrylfarbe, Styropor, Holz, Kunststoff, Spachtelmasse auf Leinwand
Status: Verfügbar
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Manche Bilder entstehen aus einer klaren Idee. Andere kämpfen sich Schritt für Schritt ans Licht.
„Schadensbegrenzung“ gehört zur zweiten Kategorie.
Mehrfach wurde übermalt, verändert, verworfen und neu begonnen. Bereiche verschwanden unter neuen Schichten, Farben wurden überdeckt, Formen ersetzt. Was zunächst wie ein gescheiterter Versuch wirkte, wurde Teil des Weges. Jede Korrektur hinterließ ihre Spuren.
Der Titel spielt mit einem Begriff, den man meist aus Krisensituationen kennt. Doch manchmal bedeutet Schadensbegrenzung nicht, etwas zu retten, sondern zu akzeptieren, dass Perfektion ohnehin unerreichbar ist. Aus Fehlern, Zweifeln und Umwegen entsteht etwas Neues – oft interessanter als die ursprüngliche Idee.
Die vielen Ebenen, Fragmente und Zeichen erzählen von diesem Prozess. Nichts wirkt vollständig geplant, und gerade darin liegt die Kraft des Bildes. Es zeigt, dass Entwicklung selten geradlinig verläuft.
Schadensbegrenzung ist ein Bild über das Weitermachen. Über das Überarbeiten. Und darüber, dass aus vermeintlichen Fehlern manchmal die spannendsten Ergebnisse entstehen.
